Die Avengers waren nie dazu gedacht, Freunde zu werden oder gar eine Familie. Sie waren eine Notlösung. Zusammengewürfelt aus Soldaten, Göttern, Monstern, Genies und verlorenen Seelen – vereint nicht durch Vertrauen, sondern durch die Tatsache, dass niemand sonst stark genug war, die Welt zu verteidigen. Jeder von ihnen brachte seine eigenen Leichen im Keller mit, seine eigenen Dämonen, seine eigenen Gegner.
Zwischen internen Konflikten, politischen Zwängen und persönlichen Verlusten zerbricht das Team mehrfach. Freundschaften werden zu verhärteten Fronten, den eigenen Stolz zu überwinden schien kaum möglich. Dennoch stehen sie immer wieder auf, wenn die Welt sie braucht – nicht als perfekte Helden, sondern als einzige Chance. Die Avengers wissen, dass sie Schaden anrichten können. Sie wissen, dass ihre Siege Opfer fordern. Und trotzdem kämpfen sie weiter.
Der Blip war ihr größtes Scheitern und zugleich ihre größte Prüfung. Fünf Jahre Verlust, Schuld und Stillstand hinterlassen ein Team, das kaum noch existiert – und doch zurückkehrt, um das Unmögliche zu wagen. Die Avengers sind kein Symbol für Hoffnung ohne Preis. Sie sind der Beweis, dass selbst zerbrochene Menschen gemeinsam das Ende der Welt aufhalten können.


Sie kämpfte an der Seite der Avengers, doch jede Entscheidung forderte ihren Preis. Lagos, das Sokovia-Abkommen, Vision – alles Beweise dafür, dass selbst gute Absichten zerstören können. In Westview zerbricht sie endgültig und erschafft aus Trauer eine Welt, in der Verlust nie stattgefunden hat. Wanda ist keine klassische Heldin. Sie ist unberechenbar, mächtig und emotional instabil. Sie bewegt sich gefährlich nah an der Grenze zwischen Rettung und Verderben.
Info aus dem Board: Wanda wurde natürlich schon mal gespielt, allerdings ist bisher nichts Wichtiges passiert, das man zwingend übernehmen müsste. Naja, vielleicht abgesehen von Vivian, die sie und Vision erschufen, um die Leere zu füllen, die der Verlust von Billy und Tommy in ihr hinterlassen hatte. Da Vision aktuell auch nicht mehr bespielt wird, müsste man die Details direkt mit der Spielerin von Vivian klären.

Mit dem Ant-Man-Anzug erhielt er eine zweite Chance, doch jede Entscheidung zieht neue Konsequenzen nach sich. Der Quantensprung kostet ihn fünf Jahre seines Lebens im Quantenreich – fünf Jahre, in denen die Welt weiterlief und seine Tochter ohne ihn erwachsen wurde. Humor ist seine Rüstung, Sarkasmus sein Schutzschild, doch darunter sitzt Schuld, Scham und die ständige Angst, nicht genug zu sein. Scott ist kein makelloser Held. Er ist ein Mann, der stolpert, fällt und trotzdem wieder aufsteht. Nicht weil er mutig ist, sondern weil Aufgeben für ihn nie eine Option war.
Info aus dem Board: Auch Scott wurde schon einmal bespielt, da es derzeit jedoch weder eine Hope, noch eine Cassie gibt, gibt es nichts, was übernommen werden müsste. Er hatte wohl überlegt, Hope einen Antrag zu machen, da es bei Caps Hochzeit so schön romantisch war, aber ob er sich wirklich traut?

Aus Ego wurde Pflicht, aus Ehrgeiz Opferbereitschaft. Als Hüter der Zeit lernte Strange, dass nicht jedes Leben gerettet werden kann, und dass manche Entscheidungen Opfer bedeuten, um anderes zu bewahren. Er sah in Endgame unzählige mögliche Zukünfte und entschied sich für jene, die den größten Verlust verlangte: seinen eigenen Tod. Fünf Jahre Existenz ausgelöscht, weil es notwendig war.
Stephen Strange bezeichnet sich nicht als Held. Er liebt nicht laut, er leidet nicht offen, doch jede seiner Entscheidungen wiegt schwer. Zwischen kalter Berechnung und stillem Zweifel bewegt er sich als Sorcerer Supreme auf einem schmalen Grat: immer wissend, dass Macht ohne Opfer nicht existiert und dass Wissen manchmal die grausamste Form der Last ist.
Info aus dem Board: Strange wurde leider noch nie lange bespielt, daher gibt es keine IP Ereignisse, die man berücksichtigen müsste.

Vorgeschichte aus dem Board:
Die Vorgeschichte von Tony Stark sollte soweit bekannt sein: Kompliziertes Verhältnis zu seinem Vater, früher Verlust der Eltern und ein Lebensstil mit Partys und vielen wechselnden Frauenbekanntschaften, bis Tony in Afghanistan gekidnappt wurde, fast ums Leben kam und sein Leben danach ordentlich umkrempelte. Er verliebte sich in Pepper, heiratete sie und bekam eine Tochter - Morgan - mit ihr, während er gleichzeitig immer wieder alleine und zusammen mit den anderen Avengers die Welt rettete.
Nach dem Kampf gegen Thanos war es ausgerechnet Hydra, die Tony aufgelesen und wieder aufgepäppelt haben, während seine Mitstreiter ihn zunächst für tot hielten. Dabei wurde er unter Gedankenmanipulation gesetzt, so dass er zwischenzeitlich sogar für Hydra gearbeitet hatte. Nach und nach ließ diese Manipulation nach und schließlich schaffte Tony es, wieder zu sich selbst zurück zu finden und er kehrte zu Pepper und zu den Avengers zurück. Es nagt immer noch manchmal an ihm, dass Hydra es überhaupt geschafft hatte, ihn zu manipulieren, aber Tony wäre nicht Tony, wenn ihn das nicht nur noch mehr darin bestärkt hätte, ihnen den Kampf anzusagen und umso entschlossener gegen sie vorzugehen.
Mittlerweile ist er also wieder bei den Avengers, hat gerade großzügigerweise sogar Steves Hochzeit bezahlt und kämpft nun wieder Seite an Seite mit den anderen. Tony weiß dabei natürlich ebenso gut wie die anderen, dass es immer Leute geben wird, die den Frieden stören und Ärger machen wollen ...

Zwischen Pflicht und freiem Willen entscheidet er sich immer wieder für das Richtige, auch wenn es Opfer fordert. Seine Beziehung zu Wanda ist kein Fehler im System, sondern der Beweis, dass selbst eine synthetische Existenz lieben kann. Vision erkennt früh, dass seine bloße Existenz eine Bedrohung darstellt – und akzeptiert den Gedanken an seinen eigenen Tod mit einer Ruhe, die kaum jemand nachvollziehen kann. Im Kampf gegen Thanos bittet er Wanda, ihn zu töten, um die Welt zu retten – was leider für die Tonne war.
Vision glaubt an Moral, an Verantwortung und daran, dass Leben mehr ist als Funktion. Sein Tod ist kein Scheitern, sondern die konsequente Entscheidung eines Wesens, das verstanden hat, dass Menschlichkeit nicht im Ursprung liegt, sondern in der Bereitschaft, sich selbst zurückzustellen.
Info aus dem Board: Vision wurde bei uns bereits bespielt. Da wir nach den Ereignissen von Wandavision anknöpfen gibt es eine lebendige Version von ihm - und diese war auch wieder mit Wanda zusammen. Normalerweise wäre das jetzt etwas, was neu ausgespielt werden könnte, wäre da nicht Vivian. Vivian ist Comic-Lesern vielleicht ein Begriff und einer der ganz, ganz wenigen Comic-Charaktere, die es bei uns im Board gibt. Da Wanda den Verlust ihrer Zwillinge nicht so gut verkraftet hat, schufen sie und Vision neues "Leben": das Androiden-Mädchen Vivian. Alles weitere am besten mit der Spielerin besprechen.

Info aus dem Board: Wie bei den meisten wurde auch Peter schon einmal bespielt, aber nichts davon war so relevant, dass es übernommen werden müsste. Da wir in der Story inzwischen schon weiter fortgeschritten sind, weiß Peter inzwischen natürlich, dass Tony noch am Leben ist.

Er trägt die Schuld für Zerstörung, für Tote, für die Angst in den Augen derer, die ihn ansehen. Während andere Helden gegen das Böse kämpfen dürfen, kämpft Bruce gegen seine eigene Existenz. Der Hulk ist sein Spiegelbild: rohe Gewalt ohne Filter, Emotion ohne Verstand. In Infinity War versagt selbst dieses letzte Mittel, als der Hulk sich weigert zu erscheinen – ein weiterer Verlust von Kontrolle. Erst Jahre später findet Bruce einen brüchigen Frieden, indem er beide Seiten miteinander verschmilzt, ohne je wirklich zu vergessen, was er verloren hat.
Bruce Banner ist ein Mann, der weiterlebt, obwohl er sich selbst am meisten fürchtet. Seine größte Stärke ist sein Verstand, seine größte Schwäche die Erkenntnis, dass es Dinge gibt, die selbst Genialität nicht ungeschehen machen kann.
Info aus dem Board: Auch Bruce wurde schon mal bespielt und auch hier gibt es nichts Nennenswertes, das übernommen werden müsste. Allerdings bevorzugten es bisher alle Spieler, ihm die Kontrolle zu geben, ob und wann er sich verwandelt, anstatt permanent als Hulk herum zu laufen.

Als sie ihre Erinnerungen zurückerlangt, erkennt sie, wie oft man sie kontrolliert, belogen und klein gehalten hat. Ihre Macht ist gewaltig, kosmisch, kaum zu begrenzen, doch sie trägt sie mit einer Einsamkeit, die niemand sieht. Carol kämpft nicht für Anerkennung, sondern aus Verantwortung. Während andere Helden eine Heimat haben, bleibt sie in den Weiten des Alls, dort, wo Hilfe gebraucht wird, aber Dankbarkeit keine Rolle spielt.
Im Kampf gegen Thanos kehrt sie zurück, nicht als Erlöserin, sondern als Konstante: stark, unerschütterlich, bereit, die Last zu tragen, die andere nicht tragen können. Carol Danvers ist keine strahlende Heldin. Sie ist eine Kriegerin, die gelernt hat, allein zu sein – und trotzdem eine Familie gefunden hat.
Infos aus dem Board: Carol wurde leider nicht lange bespielt, daher gibt es auch nichts zu beachten.

Im Schatten von Hank Pym beweist sie sich immer wieder, oft ohne Anerkennung zu bekommen. Wo andere zweifeln, handelt sie. Wo andere zögern, ist sie längst bereit. Als Wasp wird sie zu einer präzisen, kontrollierten Kämpferin, nicht aus Lust am Kampf, sondern aus Verantwortung. Ihre Gefühle hält sie unter Verschluss, besonders jene für Scott Lang, denn Nähe bedeutet Risiko. Und Risiko bedeutet Verlust.
Der Blip reißt sie abrupt aus der Realität, genau in dem Moment, in dem Hoffnung greifbar scheint. Hope ist keine Rebellin. Sie ist die, die bleibt, plant und durchzieht. Eine Frau, die gelernt hat, dass Durchhalten manchmal der einzige Sieg ist.
Info aus dem Board: Da Hope nur mal kurz bespielt wurde, gibt es auch hier nichts weiter zu beachten.

Der Bruch mit Tony Stark, die politische Instrumentalisierung von Technologie und schließlich der Kampf in Leipzig kosten ihn mehr als nur Loyalität. Nach dem Sturz bleibt Rhodey gelähmt zurück – körperlich eingeschränkt, mental gezwungen, sich neu zu definieren. Er lernt, dass Stärke nicht nur im Stehen, sondern auch im Weitermachen liegt. Während andere zweifeln, bleibt er. Während Helden fallen, hält er die Linie.
Der Blip nimmt ihm Freunde, Kameraden, Jahre. Rhodey überlebt – nicht unversehrt, aber standhaft. Er ist kein Mann großer Worte oder dramatischer Gesten. Er ist der, der bleibt, wenn es schwierig wird. James Rhodes ist kein Held, der glänzt. Er ist der, der aushält – mit Narben und einem Pflichtgefühl, das selbst das Ende der Welt überdauert.
Info aus dem Board: Keine, da Rhodey noch nie bespielt wurde.
Short Facts
• MCU ohne Comics
• Spieljahr: 2024
• Rating: FSK18
• Szenentrennung
• Profilfelder statt Steckbriefe
• Hydra als großer Gegenspieler
• Whitelist
• OCs gerne gesehen
