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		<title><![CDATA[Everyone assemble - Charakterschmiede ]]></title>
		<link>https://www.everyone-assemble.de/</link>
		<description><![CDATA[Everyone assemble - https://www.everyone-assemble.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 11:50:46 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Der schmale Grad]]></title>
			<link>https://www.everyone-assemble.de/showthread.php?tid=1836</link>
			<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 08:41:32 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.everyone-assemble.de/member.php?action=profile&uid=0">Keks</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.everyone-assemble.de/showthread.php?tid=1836</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
nach einigen Jahren RPG-Pause hat mich die Lust mal wieder gepackt und ein neues Forum erschien mir als perfekter Wiedereinstieg.<br />
<br />
Aktuell habe ich eher eine grobe Charakteridee als ein fertiges Konzept und würde die Figur gerne möglichst eng an bestehende Gesuche, Gruppen oder Plotstränge anpassen. Besonders die DNA-/Experiment-Richtung klingt für mich spannend, ich bin aber grundsätzlich offen für Verbindungen und Anpassungen.<br />
<br />
Die Grundidee wäre ein Charakter Mitte 20. Jemand, der auf den ersten Blick nicht besonders bedrohlich wirkt. Eher charmant als einschüchternd, schlagfertig, aufmerksam und mit einer gewissen Leichtigkeit im Umgang mit anderen. Er kommt mit Menschen meist gut zurecht, gewinnt ihr Vertrauen oft schneller, als ihm lieb ist, und besitzt die unangenehme Angewohnheit, sich in Angelegenheiten einzumischen, die ihn eigentlich nichts angehen.<br />
<br />
Vor allem dann, wenn Schwächere unter die Räder geraten.<br />
<br />
Er ist kein Kraftprotz und niemand, der Probleme mit roher Gewalt löst. Stattdessen verlässt er sich auf Beobachtungsgabe, Instinkt und Taktik. Er analysiert Menschen und Situationen schnell, passt sich an und findet oft einen Weg, dort zu gewinnen, wo andere nur auf Stärke setzen würden. Gerade deshalb unterschätzen ihn viele – zumindest einmal.<br />
<br />
Ungerechtigkeiten lassen ihn nicht los. Menschen, die ihre Macht, ihre Stellung oder ihre körperliche Überlegenheit ausnutzen, wecken etwas in ihm, das er nur schwer ignorieren kann. Er ist keiner, der lange diskutiert oder auf die richtigen Behörden wartet. Wenn er überzeugt ist, dass etwas falsch läuft, greift er ein.<br />
<br />
Das Problem ist nur, dass er dabei immer häufiger die Kontrolle verliert.<br />
<br />
Im Kampf verändert sich etwas. Nicht plötzlich, nicht explosionsartig – eher schleichend. Mit jedem Treffer, jedem Tropfen Blut und jedem Augenblick, in dem sein Gegner schwächer wird, fällt es ihm schwerer, aufzuhören. Die Grenzen zwischen Notwendigkeit und Vergeltung verschwimmen. Aus dem Wunsch, jemanden zu stoppen, wird das Bedürfnis, ihn zu brechen.<br />
<br />
Es ist kein blinder Wutanfall. Eher ein Rausch.<br />
<br />
Eine kalte, messerscharfe Klarheit, in der Zweifel, Angst und Moral für einen Moment verstummen. In diesen Augenblicken wird er gefährlich. Nicht weil er stärker ist als andere, sondern weil er aufhört, sich selbst Grenzen zu setzen. Er denkt schneller, reagiert instinktiver und verfolgt sein Ziel mit einer Konsequenz, die selbst ihm später fremd erscheint.<br />
<br />
Jeder Schlag fühlt sich richtig an. Jeder Knochen, der nachgibt. Jede Spur von Blut. Und genau das macht ihm Angst.<br />
<br />
Denn sobald der Kampf vorbei ist und die Realität zurückkehrt, sieht er die Verwüstung, die er hinterlassen hat. Menschen, die längst kampfunfähig waren. Verletzungen, die nie hätten entstehen müssen. Momente, in denen er sich selbst kaum wiedererkennt.<br />
<br />
Er bereut es. Meistens jedenfalls.<br />
<br />
Doch irgendwo zwischen Schuldgefühl und Selbsthass lauert die Erkenntnis, dass ein Teil von ihm den Rausch vermisst. Dass er sich lebendiger fühlt, wenn er am Rand dieser Grenze steht, als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt.<br />
<br />
Und vielleicht ist genau das die eigentliche Gefahr.<br />
<br />
Ob Held, Antiheld, Sidekick oder zukünftige Bedrohung, ist für mich bislang komplett offen. Genau diese Entwicklung würde ich gerne im Ingame erkunden und dabei schauen, wohin die Figur durch andere Charaktere, Beziehungen und Plots geführt wird und wo der Kerl überhaupt hinpasst. <br />
 <br />
Falls jemand Ideen, Verbindungen oder passende Gesuche sieht, freue ich mich sehr über Input.<br />
<br />
<br />
GaLiGrü <br />
Eine aufgeregte Keks]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
nach einigen Jahren RPG-Pause hat mich die Lust mal wieder gepackt und ein neues Forum erschien mir als perfekter Wiedereinstieg.<br />
<br />
Aktuell habe ich eher eine grobe Charakteridee als ein fertiges Konzept und würde die Figur gerne möglichst eng an bestehende Gesuche, Gruppen oder Plotstränge anpassen. Besonders die DNA-/Experiment-Richtung klingt für mich spannend, ich bin aber grundsätzlich offen für Verbindungen und Anpassungen.<br />
<br />
Die Grundidee wäre ein Charakter Mitte 20. Jemand, der auf den ersten Blick nicht besonders bedrohlich wirkt. Eher charmant als einschüchternd, schlagfertig, aufmerksam und mit einer gewissen Leichtigkeit im Umgang mit anderen. Er kommt mit Menschen meist gut zurecht, gewinnt ihr Vertrauen oft schneller, als ihm lieb ist, und besitzt die unangenehme Angewohnheit, sich in Angelegenheiten einzumischen, die ihn eigentlich nichts angehen.<br />
<br />
Vor allem dann, wenn Schwächere unter die Räder geraten.<br />
<br />
Er ist kein Kraftprotz und niemand, der Probleme mit roher Gewalt löst. Stattdessen verlässt er sich auf Beobachtungsgabe, Instinkt und Taktik. Er analysiert Menschen und Situationen schnell, passt sich an und findet oft einen Weg, dort zu gewinnen, wo andere nur auf Stärke setzen würden. Gerade deshalb unterschätzen ihn viele – zumindest einmal.<br />
<br />
Ungerechtigkeiten lassen ihn nicht los. Menschen, die ihre Macht, ihre Stellung oder ihre körperliche Überlegenheit ausnutzen, wecken etwas in ihm, das er nur schwer ignorieren kann. Er ist keiner, der lange diskutiert oder auf die richtigen Behörden wartet. Wenn er überzeugt ist, dass etwas falsch läuft, greift er ein.<br />
<br />
Das Problem ist nur, dass er dabei immer häufiger die Kontrolle verliert.<br />
<br />
Im Kampf verändert sich etwas. Nicht plötzlich, nicht explosionsartig – eher schleichend. Mit jedem Treffer, jedem Tropfen Blut und jedem Augenblick, in dem sein Gegner schwächer wird, fällt es ihm schwerer, aufzuhören. Die Grenzen zwischen Notwendigkeit und Vergeltung verschwimmen. Aus dem Wunsch, jemanden zu stoppen, wird das Bedürfnis, ihn zu brechen.<br />
<br />
Es ist kein blinder Wutanfall. Eher ein Rausch.<br />
<br />
Eine kalte, messerscharfe Klarheit, in der Zweifel, Angst und Moral für einen Moment verstummen. In diesen Augenblicken wird er gefährlich. Nicht weil er stärker ist als andere, sondern weil er aufhört, sich selbst Grenzen zu setzen. Er denkt schneller, reagiert instinktiver und verfolgt sein Ziel mit einer Konsequenz, die selbst ihm später fremd erscheint.<br />
<br />
Jeder Schlag fühlt sich richtig an. Jeder Knochen, der nachgibt. Jede Spur von Blut. Und genau das macht ihm Angst.<br />
<br />
Denn sobald der Kampf vorbei ist und die Realität zurückkehrt, sieht er die Verwüstung, die er hinterlassen hat. Menschen, die längst kampfunfähig waren. Verletzungen, die nie hätten entstehen müssen. Momente, in denen er sich selbst kaum wiedererkennt.<br />
<br />
Er bereut es. Meistens jedenfalls.<br />
<br />
Doch irgendwo zwischen Schuldgefühl und Selbsthass lauert die Erkenntnis, dass ein Teil von ihm den Rausch vermisst. Dass er sich lebendiger fühlt, wenn er am Rand dieser Grenze steht, als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt.<br />
<br />
Und vielleicht ist genau das die eigentliche Gefahr.<br />
<br />
Ob Held, Antiheld, Sidekick oder zukünftige Bedrohung, ist für mich bislang komplett offen. Genau diese Entwicklung würde ich gerne im Ingame erkunden und dabei schauen, wohin die Figur durch andere Charaktere, Beziehungen und Plots geführt wird und wo der Kerl überhaupt hinpasst. <br />
 <br />
Falls jemand Ideen, Verbindungen oder passende Gesuche sieht, freue ich mich sehr über Input.<br />
<br />
<br />
GaLiGrü <br />
Eine aufgeregte Keks]]></content:encoded>
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